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CCEV

06. Dezember 2017

Leichtbauweise verbessert Ökobilanz von E-Autos kaum (Artikel Welt am Sonntag 03.12.17) - Ein Kommentar des CCeV

Dass Leichtbau weniger Energie einspart, als gedacht, ist die Botschaft des Artikels. Der Verfasser schreibt, er hat nach 100 kg Zuladung eine Verbrauchsreduzierung von 0,1 kWh gemessen. Damit stellt er die Behauptung auf, dass Mehrgewicht zu Minderverbrauch führt. Im Gegensatz dazu stehen die seriösen Aussagen von nicht gekauften Öko-Bilanzen, die für 100 kg Gewichtsveränderung mit 0,34  kWh/100 km bei E-Autos definieren. U.a. wird auch gegen den Leichtbauwerkstoff faserverstärkten Kunststoffe kurz CFK argumentiert.

Völlig negiert wird im o.g. Artikel leider, dass CFK im Vergleich zu Stahl oder Aluminium nicht nur eindeutig leichter ist, sondern auch eine Fülle von Fähigkeiten hat, die es z.B. erlauben, Funktionen in das Material zu integrieren. Fähigkeiten, die den metallischen Werkstoffen auch in der Zukunft nicht zur Verfügung stehen werden.

Am Beispiel der Insassensicherheit  im Rennsport wird dies deutlich. Die Fähigkeiten von CFK retten hier jedes Jahr wieder Leben. Soll dies nur für den Rennsport gelten?

CFK darf nicht nur in Bezug auf sein Gewicht gewertet werden, sondern vor allem wegen seines Potenzials, die Zukunft des Maschinen- und Automobilbaus zu revolutionieren. Eine Erkenntnis, die vor allem asiatische Staaten mit Milliarden-Programmen in die Tat umsetzen. Die neue Generation der asiatischen Hersteller muss keine Rücksicht auf bestehende Anlagen nehmen, die Bleche pressen und Alu schweißen.  Dort gehen die Planungen dahin, Stahl und Alu, nicht zuletzt auch aus Kostengründen in der Produktion, bis zu 80% durch CFK zu ersetzen.

 

Alexander Gundling

Carbon Composites e.V.

www.carbon-composites.eu

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