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MAI CARBON

20. März 2018

Unternehmer lernen die „Digital Natives“ kennen - 90 Teilnehmer bei einer Veranstaltung von Vocatium und MAI Job zum Thema „Generation Z“

Augsburg. „Generation Z“ werden die jungen Leute genannt, die derzeit ihre Schule absolvieren und demnächst ins Berufsleben einsteigen. Diese Generation wollten rund 90 Teilnehmer aus den Unternehmen und Institutionen der Region kennenlernen. Eine gemeinsame Veranstaltung der Vocatium Akademie, der Hochschule für Ökonomie und Management FOM in München und des Projektes MAI Job des Carbon Composites e.V. (CCeV) bot hierzu Gelegenheit.

Zum Auftakt erläuterte Prof. Nicolai Scherle von der FOM, was die „Generation Z“ so einzigartig macht und welche Konsequenzen sich daraus für den Umgang mit den jungen Menschen im Berufsleben ergeben. So treten beispielsweise erstmals Azubis in die Betriebe ein, die ihr ganzes Leben lang mit Computern, Internet und Smartphones umgegangen sind. Als „Digital Natives“ legen diese Jugendlichen nicht nur Wert auf eine ausgeglichene „Work-Life-Balance“, sondern auch auf eine hohe Flexibilität im Arbeitsleben. Hier greifen Stichworte wie flexible Arbeitszeiten und Home Office-Möglichkeiten, aber auch Multioptionalität und Diversität.

In der anschließenden Podiumsdiskussion tauschten sich zwei Vertreter der Generation Z, Peter Schwertschlager, Rektor des Anna-Gymnasiums Augsburg, Joachim Herfert, Ausbildungsleiter bei Airbus Helicopters mit Prof. Scherle darüber aus, wie die Arbeitswelt auf die Bedürfnisse der neuen Generation eingehen kann. Es kam aber auch zur Sprache, welchen Nutzen Arbeitgeber aus den besonderen Fähigkeiten und Talenten der jungen Leute ziehen können.

Herfert berichtete dabei aus seiner Praxis als Ausbilder: „Die Jugendlichen legen nach meiner Erfahrung mehr Wert darauf, dass ihre Ausbildung nahe am Wohnort stattfindet. Eine Übernahmegarantie erwarten sie nicht unbedingt.“ Neben der Notenentwicklung der letzten Jahre achtet Herfert bei der Auswahl von Azubis für Airbus vor allem auf die charakterlichen Merkmale und auf das soziale Engagement der Bewerber. Das moderne Management, so der Ausbildungsleiter, soll Brücken bauen zwischen den Generationen und für „Kommunikation auf Augenhöhe von Alt und Jung“ sorgen. „Bei uns im Unternehmen funktioniert das sehr gut.“

Zum Abschluss hatten die Gäste noch Gelegenheit, die Ausstellung „Harter Stoff“ über das Zukunftsmaterial Carbon zu besichtigen. Auch hier, ebenso wie bei der vorangegangenen Diskussion, zeigten sich die Unternehmensvertreter überaus interessiert.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes MAI Job will der Carbon Composites e.V. auch über gesellschaftliche Themen im Zusammenhang mit der Ausbildung informieren. Katharina Lechler, Projektleiterin von MAI Job, freute sich daher über den großen Zuspruch zur Veranstaltung über die Generation Z: „Gerade diese Generation beweist ein enormes Interesse an der Arbeit mit Composites. Umso schöner, dass auch ihre Ausbilder sich für die jungen Leute und unsere Branche interessieren.“

Rund 90 Interessierte aus Unternehmen und Institutionen der Region waren auf Einladung von Vocatium, der FOM und des Projektes MAI Job ins Technologiezentrum Augsburg gekommen, um sich über die „Generation Z“ zu informieren.

Rund 90 Interessierte aus Unternehmen und Institutionen der Region waren auf Einladung von Vocatium, der FOM und des Projektes MAI Job ins Technologiezentrum Augsburg gekommen, um sich über die „Generation Z“ zu informieren.

 

Passend zur Generation der Zukunft wurden die Gäste der Veranstaltung „Generation Z“ auch durch die Ausstellung „Harter Stoff“ über das Zukunftsmaterial Carbon geführt.