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  • Denny Schüppel

    Projekt- und Wissensmanagement

    Abteilung | Spitzencluster MAI Carbon

    Denny Schüppel

    Am Technologiezentrum 5
    86159 Augsburg

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    Mobil: +49 (0) 177-30 67 261
    Fax: +49 (0) 821-26 84 11-09
    denny.schueppel@mai-carbon.de

MAI Carbon

Campus Carbon 4.0

Der Campus Carbon 4.0 ist eine Initiative des Spitzenclusters MAI Carbon des Carbon Composites e. V und der Universität Augsburg, welche das Ziel hat, den Werkstoff Carbon in der Region Schwaben zu etablieren und weltweit zum Durchbruch zu verhelfen.

Das Thema Leichtbau weist in der Industrie weiterhin eine hohe Aktualität auf. Dabei sind die Kenntnisse im Bereich des Leichtbaus und hier insbesondere im Bereich der Faserverbundmaterialien ein wichtiger Know-How-Vorsprung der deutschen Industrie. Auch durch die Beschlüsse auf der UN-Klimakonferenz wird das Thema Leichtbau weiter an Bedeutung gewinnen, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Damit kann der Campus Carbon 4.0, wie auch MAI Carbon selber, seine Position und Stärke weiter ausbauen.

Die Strategie des Campus Carbon 4.0 ist eng mit der Strategie des Spitzenclusters MAI Carbon verzahnt und greift viele Elemente dieser Strategie auf, setzt aber auch neue Schwerpunkte. Das Ziel bleibt der industrielle Durchbruch der Carbon Composites, die Innovationsführerschaft in diesem Themenfeld, eine etablierte KMU-Zulieferindustrie, sowie eine gesellschaftliche Verankerung des Werkstoffs. Um diese Ziele zu erreichen, sind im Campus Carbon 4.0 folgende Handlungsfelder definiert:

  • Produktionssysteme: Dieses Handlungsfeld adressiert neben der Industrialisierung und der Steigerung der Materialaus-nutzung auch die Themengebiete Multimaterial und Funktionalisierung.
  • Engineering: Das Systemverständnis von Composites und geeigneten Bauweisen soll erweitert werden. Gleichzeitig sollen notwendige Konstruktions- und Simulationstools, so weiter entwickelt werden, dass eine effiziente Auslegung möglich ist.
  • Öffentliche Wahrnehmung: Dieses Themenfeld hat zum Ziel die Carbon Composites nachhaltig in der Gesellschaft und Politik zu verankern. Dazu gehört neben der Information überauch die Begeisterung für den Werkstoff.
  • Digitalisierung: Die Schlagworte „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“ sind allgegenwärtig. Im Rahmen des Campus sollen die Prozesse und Abläufe der Carbon Composites Industrie mit der Digitalen Welt vereint und so fit für die Zukunft gemacht werden.
  • Recycling: Neben der Etablierung optimierter Recyclingverfahren werden sich die Aktivitäten im Campus Carbon 4.0 auch zentral damit beschäftigen, neue Anwendungen für Recylat-Materialen aufzubauen.

Mit der Strategie des Campus Carbon 4.0 ist die Basis geschaffen, um das Netzwerk langfristig zu verstetigen und zu stärken, sowie die Industrialisierung der Carbon Composites weiter voranzutreiben.

Eingereichte Vorhaben

MAI CC4 CarInA | MAI CC4 FastMove | MAI CC4 HybCar | MAI CC4 Hybrid | MAI CC4 ILQ2020 | MAI CC4 LufPro4.0 | MAI CC4 CosiMo

 

  • Aufruf zur Einreichung von Projektideen

    MAI Carbon ruft zur Einreichung von Ideenpapieren zu bayerischen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen des Campus Carbon 4.0 auf. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Förderbekanntmachung "Neue Werkstoffe" des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi). Die Strategie des Campus Carbon 4.0 ist eng mit der Strategie des Spitzenclusters MAI Carbon verzahnt und greift viele Elemente dieser Strategie auf, setzt aber auch neue Schwerpunkte. Das Ziel bleibt der industrielle Durchbruch der Carbon Composites, die Innovationsführerschaft in diesem Themenfeld, eine etablierte KMU-Zulieferindustrie. Um diese Ziele zu erreichen, sind im Campus Carbon 4.0 folgende technologischen Handlungsfelder definiert, die Gegenstand des aktuellen Aufrufs sind:

    • Produktionssysteme: Dieses Handlungsfeld adressiert neben der Industrialisierung und der Steigerung der Materialausnutzung auch die Themengebiete Multimaterial und Funktionalisierung.
    • Engineering: Das Systemverständnis von Composites und geeigneten Bauweisen soll erweitert werden. Gleichzeitig sollen notwendige Konstruktions- und Simulationstools, so weiter entwickelt werden, dass eine effiziente Auslegung möglich ist.
    • Digitalisierung: Die Schlagworte „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“ sind allgegenwärtig. Im Rahmen des Campus Carbon 4.0 sollen die Prozesse und Abläufe der Carbon Composites Industrie mit der Digitalen Welt vereint und so fit für die Zukunft gemacht werden.
    • Recycling: Neben der Etablierung optimierter Recyclingverfahren werden sich die Aktivitäten im Campus Carbon 4.0 auch zentral damit beschäftigen, neue Anwendungen für Recylat-Materialen aufzubauen.

    Nähere Informationen finden Sie unter: Campus Carbon 4.0

  • 1 Ziel und Grundlage der Förderung

    1.1 Ziel der Förderung

    Der Campus Carbon 4.0 ist eine Initiative des Spitzenclusters MAI Carbon des Carbon Composites e. V. und der Universität Augsburg, welche das Ziel hat, den industriellen Einsatz von Carbon Composites weiter voranzutreiben und weltweit zum Durchbruch zu verhelfen, sowie die Unternehmen und die Region zum weltweiten Vorreiter der Carbon Composites Technologie zu machen.

    Hierfür soll an die Erfolge des Spitzenclusters MAI Carbon angeschlossen und die angestoßenen Entwicklungen weitergetrieben werden. Gleichzeitig wird das Spektrum der Themen erweitert und an die aktuellen Herausforderungen der Industrie, der Digitalisierung von Prozessen und Produkten, angepasst. Ziel des Campus Carbon 4.0 ist es damit, Prozesse und Produkte zu entwickeln, die wegweisend für die zukünftigen Strukturen der Industrie sind, um einen langfristen Erfolg der Industrie und der Forschungseinrichtungen zu gewährleisten.

    1.2 Rechtsgrundlage

    Die Förderung erfolgt im Rahmen der Förderbekanntmachung „Neue Werkstoffe“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi).

     

  • 2 Gegenstand der Förderung

    Die Strategie des Campus Carbon 4.0 ist eng mit der Strategie des Spitzenclusters MAI Carbon verzahnt und greift viele Elemente dieser Strategie auf, setzt aber auch neue Schwerpunkte. Die Ziele bleiben weiterhin der industrielle Durchbruch der Carbon Composites, die Innovationsführerschaft in diesem Themenfeld und eine etablierte KMU-Zulieferindustrie. Um diese Ziele zu erreichen, sind im Campus Carbon 4.0 folgende technologische Handlungsfelder definiert, die Gegenstand des aktuellen Aufrufs sind:

    • Produktionssysteme: Dieses Handlungsfeld adressiert neben der Industrialisierung und der Steigerung der Materialausnutzung auch die Themengebiete Multimaterial und Funktionalisierung.
    • Engineering: Das Systemverständnis von Composites und geeigneten Bauweisen soll erweitert werden. Gleichzeitig sollen notwendige Konstruktions- und Simulationstools, so weiter entwickelt werden, dass eine effiziente Auslegung möglich ist.
    • Digitalisierung: Die Schlagworte „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“ sind allgegenwärtig. Im Rahmen des Campus Carbon 4.0 sollen die Prozesse und Abläufe der Carbon Composites Industrie mit der Digitalen Welt vereint und so fit für die Zukunft gemacht werden.
    • Recycling: Neben der Etablierung optimierter Recyclingverfahren werden sich die Aktivitäten im Campus Carbon 4.0 auch zentral damit beschäftigen, neue Anwendungen für Recyclat-Materialen aufzubauen.

    Nähere Informationen finden Sie unter: Campus Carbon 4.0

    Schlanke Projektideen mit KMU-Beteiligungen werden ggf. bevorzugt behandelt.

    2.1 Produktionssysteme

    Carbon Composites sind aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit insbesondere für Strukturanwendungen sinnvoll. Hier können sie zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen. Es gibt aber daneben verschiedene weitere Gründe, die für einen Einsatz von CFK sprechen können. Carbon kann dabei als alleiniger Strukturwerkstoff eingesetzt werden. Es ist allerdings zwingend notwendig, dass CFK auch in Verbindung mit anderen Werkstoffen verwendet werden kann, was in naher Zukunft die Regel sein wird.

    Die Fertigungsverfahren von Faserverbundwerkstoffen sowie deren anisotropen Materialeigenschaften bieten zudem weitreichende Möglichkeiten der Funktionsintegration. Dies kann zu völlig neuartigen Strukturkonstruktionen führen, die ein hohes Innovationspotential für Produkte bieten. Dieses gilt es zu erschließen und den Clusterpartnern nutzbar zu machen.

    In dem Handlungsfeld Produktionssysteme sollen mindestens einer der folgenden Punkte adressiert werden:

    Industrialisierung

    Verbindungstechnik

    Materialausnutzung

    Funktionalisierung

     

    2.2 Engineering

    Für die Konstruktion von CFK-Bauteilen ist es nicht ausreichend, theoretisch geeignete Auslegungs- und Simulationstools zu haben, wenn diese Tools nicht anwenderfreundlich sind. Es sollte eine weitgehend automatische Bauteilauslegung möglich sein, also unter Vorgabe der Lasten und bestimmter Fertigungsrandbedingungen sowie geometrischen Randbedingungen müssen die Tools eine Geometrieoptimierung durchführen und die optimale Faserarchitektur bestimmen. Für den industriellen Einsatz ist dabei entscheidend, dass Simulationen mit einer akzeptablen Rechenleistung durchgeführt werden können und dennoch eine ausreichend hohe Ergebnisgüte erzielt wird.

    Neben der Auslegung bedarf es zudem einer durchgehenden Simulation der gesamten Prozesskette. Dazu muss es einheitliche Datentransferformate geben. Dies wird zweifellos vorerst nicht dazu führen, dass der gesamte Prozess nicht mehr von entsprechend ausgebildeten Ingenieuren gesteuert und bestimmt werden kann. Aber Ziel ist es, die Engineering-Prozesse so zu vereinfachen und zu harmonisieren, dass das Konstruktions- und Auslegungsverfahren effizient und erfolgreich nach einem normalen Studium durchgeführt werden kann.

    In dem Handlungsfeld Engineering sollen mindestens einer der folgenden Punkte adressiert werden:

    Industriegerechte Auslegungs- und Simulationstools

    Multi-Material Engineering

    Standards und Normen

     

    2.3 Digitalisierung

    Die Digitalisierung ist heute zentraler Bestandteil vieler Entwicklungsprozesse in der Industrie. Durch die Digitalisierung sollen nicht nur die Prozesse effektiver und kostengünstiger gestaltet werden, häufig werden auch neue Marktsegmente bzw. Kundenkreise erschlossen bzw. ganz neue Angebote geschaffen. Im Rahmen des Campus Carbon 4.0 sollen all diese Punkte in Verbindung mit den Prozessen oder Dienstleistungen rund um Carbon Composites betrachtet werden.

    Die Digitalisierung wird auch die Beziehungen und Handelswege zwischen Wirtschaftsunternehmen beeinflussen und verändern. Es werden neue Handels und Produktionswege entstehen. Für diese bedarf es neutrale Vermittler, die die entsprechende Infrastruktur bereitstellen. Auch diese Grundbausteine können im Rahmen des Campus Carbon 4.0 entwickelt werden.

    2.4 Recycling

    Die Gesellschaft hinterfragt heute bei Produkten deren ökologische Wirkung. Gleichzeitig wird auch vom Gesetzgeber gefordert, dass Recyclingkonzepte bestehen und ökologische Folgen abgeschätzt werden. Diesen Randbedingungen müssen auch neue und für die Allgemeinheit häufig unbekannte Werkstoffe Rechnung tragen. Es ist deshalb notwendig die Umwelteigenschaften des Werkstoffs weiter zu untersuchen und zu entwickeln. Insbesondere Recyclingkonzepte müssen weiter vorangetrieben werden.

    In dem Handlungsfeld Recycling sollen mindestens einer der folgenden Punkte adressiert werden:

    Recyclingverfahren

    Umwelteigenschaften des Werkstoffs

  • 3 Zuwendungsempfänger, Voraussetzungen, Art, Umfang und Höhe

    Die Förderrand- und Rahmenbedingungen orientieren sich an den Richtlinien zum Bayerischen Forschungsprogramm „Neue Werkstoffe“. Informationen können vorstehendem Link entnommen werden.

  • 4 Verfahren und Zeitplan

    Das Antragsverfahren besteht aus einer Ideenphase, einer Skizzenphase und einer anschließenden förmlichen Antragsphase. Aus der Vorlage von Ideenpapieren, Projektskizzen und Förderanträgen kann kein Rechtsanspruch auf Förderung abgeleitet werden.

    4.1 Ideenpapiere

    Die Projektvorschläge sind MAI Carbon zunächst durch den vorgesehenen Gesamtprojektkoordinator in Abstimmung mit den Verbundpartnern als begutachtungsfähiges PDF via Email an u. g. Ansprechpartner von MAI Carbon bis zum 19. März 2018 04:00 Uhr vorzulegen.

    Für die Erstellung des Ideenpapiers ist folgende Vorlage zu verwenden: Vorlage Ideenpapier. Der Umfang soll dabei ca. 5 bis 8 Seiten betragen.

    Die eingegangenen Ideenpapiere werden entsprechend der folgenden Kriterien bewertet. Im Anschluss wird eine Empfehlungsliste für die im Rahmen des Campus Carbon 4.0 förderwürdigen Projekte an das StMWi weitergeleitet.

    a) Strategische Bewertung

    1. Weiterentwicklung von Carbon Composites
    2. Zentraler Bestandteil innerhalb des Wertschöpfungsnetzes
    3. Vernetzungsgrad der Unternehmen
    4. Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bayern

     

    b) Fachliche Bewertung

    1. Know-How Vorsprung durch Projektvorschlag
    2. Relevanz des Projektvorschlages für die untersuchte Technologie
    3. Risiko bei der Umsetzung
    4. Industrielle Umsetzbarkeit
    5. Projektbudget und Partnerwahl
    6. Ziele und Vorgehen

    Die Bewertung erfolgt dabei durch den Beirat des Campus Carbon 4.0 und externen Experten.

    4.2 Informationsveranstaltung

    Zur Unterstützung während der Ideenphase findet am 06.02.2018 findet eine zentrale Informationsveranstaltung im Technologiezentrum Augsburg statt, wo Vertreter von MAI Carbon und des Projektträgers Jülich über das Verfahren, den Inhalt und die Antragsstellung informieren und für Fragen bereitstehen. Anmeldungen sind bis zum 01.02.2018 an u. g. Ansprechpartner von MAI Carbon via Email zu richten.

    NEU: Hier finden Sie die aktuelle Agenda zur Informationsveranstaltung zum 2. Call: AGENDA

    4.3 Vorlage von Projektskizzen und förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser von Projektideen, die das StMWi für förderwürdig erachtet, aufgefordert, Projektskizzen beim Projektträger Jülich einzureichen. Die zweite Verfahrensstufe soll im Mai 2018 beginnen.

    Projektskizzen müssen vom Verbundkoordinator eingereicht werden. Insbesondere sind die Ziele und Forschungsfragen klar zu operationalisieren und das Arbeitsprogramm, das Verbunddesign, die Ressourcen-, Zeit-, Meilenstein- und Verwertungsplanung entsprechend zu spezifizieren. Der Finanzierungsplan muss detaillierter aufgeschlüsselt und mit fachlichen Ausführungen in der Vorhabenbeschreibung erläutert werden.

    In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, förmliche Förderanträge bei Projektträger Jülich einzureichen. Förmliche Förderanträge müssen von allen vorgesehenen Verbundpartnern eingereicht werden. Vom Verbundkoordinator ist außerdem eine ausführliche Vorhabenbeschreibung einzureichen, die auf der Projektskizze aufbaut und diese konkretisiert.

     

  • 5 Ansprechpartner und Vorlagen

    5.1 Ansprechpartner

    Ansprechpartner bei MAI Carbon ist:

    Herr Denny Schüppel

    Carbon Composites e. V.

    Spitzencluster MAI Carbon

    Am Technologiezentrum 5

    86159 Augsburg

    Telefon: +49 821 268 411-18

    Email: denny.schueppel@mai-carbon.de

    Ansprechpartner beim Projektträger Jülich ist:

    Herr Dr. Carsten Wadewitz

    Projektträger Jülich

    Neue Materialien und Chemie

    Projektträgerschaft Bayern (NMT4)

    Forschungszentrum Jülich GmbH

    52425 Jülich

    Telefon: 02461 61 3564

    Email: c.wadewitz@fz-juelich.de

    Es wird ausdrücklich empfohlen, vor Einreichung der Unterlagen mit dem oben genannten MAI Carbon Ansprechpartner Kontakt aufzunehmen.

    Soweit sich zu dieser Bekanntmachung Änderungen ergeben, wird dies hier bekannt gegeben.

     

    5.2 Vorlagen

    Vordrucke, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können hier abgerufen werden.

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