• Stève Mérillat

    Geschäftsführer

    Carbon Composites Schweiz

    Stève Mérillat

    Technoparkstrasse 2
    8406 Winterthur/Schweiz

    Tel.: 41 – 52 520 74 00
    steve.merillat
    @carbon-composites.eu

  • Theo Sandu

    Business and Market Development

    Carbon Composites Schweiz

    Theo Sandu

    Technoparkstrasse 2
    8400 Winterthur/Schweiz

    Tel.: +41 – 52 520 74 00
    theo.sandu
    @carbon-composites.eu

  • Rita Fritsch

    Leiterin Kommunikation & Marketing

    MAI Carbon Geschäftsstelle c/o Carbon Composites e.V.

    Rita Fritsch

    Am Technologiezentrum 5
    86159 Augsburg

    Tel.: +49 (0) 821-26 84 11-14
    Mobil: +49 (0) 157-76 81 11 89
    rita.fritsch@mai-carbon.de

CC SCHWEIZ

20. Dezember 2018

Composites im Maschinenbau: Praxiserprobung geht weiter

Forum «Composites im Maschinenbau»
22. Januar 2019 in Zürich

Verbundwerkstoffe sind leicht, widerstandsfähig und multifunktional einsetzbar, was sie für den Hightech-Standort Schweiz hochattraktiv machen. Dies gilt insbesondere auch für den Schweizer Maschinenbau.

Aus diesem Grund veranstaltet Swissmem zusammen mit dem CC Schweiz am 22. Januar 2019 ein eintägiges Forum in Zürich. Zentrale Fragestellungen sind, wie weit geht die Auseinandersetzung mit Verbundwerkstoffen heute schon im Maschinenbau und wo liegt die Zukunft?

CC Schweiz will den Erfahrungsaustausch innerhalb der Branchen fördern und hat deshalb Treiber der Entwicklung zum Gespräch eingeladen. Einer davon ist Josef Hafner, Leiter Forschung und Entwicklung beim Ostschweizer Unternehmen Bruderer AG. «Für uns als weltweiter Marktleader für Stanzautomaten im Bereich der hohen Leistungen (Beschleunigungen bis 40g) ist diese Auseinandersetzung immens wichtig», so Hafner. Deshalb hat sich das Unternehmen auch an einem Forschungsprojekt von Innosuisse beteiligt, über dessen vorerste Endresultate Hafner am Forum berichten wird. Inzwischen ist das vom Bund geförderte Projekt abgeschlossen.

Allerdings: Die Praxiserprobung muss weitergehen. Sie ist längst noch nicht abgeschlossen. Das Bauteil, ein Pressenstössel in Hybridbauweise, ist immer noch in der internen Erprobungsfase. «Es hat ein technisches Problem gegeben, das nun gelöst ist», erklärt Hafner dazu. «Für uns geht es weiter. Das Endresultat ist bis jetzt noch nicht bekannt.» Die Bruderer AG schaue auf eine fruchtbare, lehrreiche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der inspire AG und der ETH zurück. Beide werden ebenfalls am Forum vom 22. Januar zum Thema sprechen.

Die Frage, welche die Bruderer AG nach wie vor beschäftigt, ist, wie viele Lastwechsel der Pressenstössel aus CFK aushalten wird. «Es müssen Milliarden sein», sagt Hafner. Womit das ganze Projekt mindestens noch ein halbes Jahr weiterlaufen muss, bis man mehr weiss. Sollte es funktionieren, stünde der Fertigung anderer Bauteile nichts mehr im Wege, was die Sache dann auch für Kunden richtig spannend machen könnte.

Von der Idee bis zum fertigen Produkt

Viele Firmen aus der Mem-Industrie kommen ursprünglich aus der Metallverarbeitung, was den Umgang mit neuen Materialien wie den Composites nicht immer leicht macht. Die Firma Bruderer AG hat sich deshalb entsprechendes Know-how von aussen geholt. Wie das geht und welche Vorteile die Zusammenarbeit mit Hochschulen für den Schweizer Maschinenbau haben kann, ist ein weiterer Schwerpunkt des Forums «Composites im Maschinenbau».

Inputs hierzu wird am Forum unter anderem Gion Andrea Barandun geben. Er ist Professor am Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung IWK der Hochschule Rapperswil und setzt sich seit seiner Studienzeit mit dem Einsatz von Composites in der Industrie auseinander. Nicht jede Anwendung ist für den Einsatz von Composites geeignet. «Doch auch diese Erfahrung muss gemacht werden», so Barandun. «Definitiv und in aller Tiefe ausloten muss man diese Frage, sobald der Kunde danach fragt, was immer öfter geschieht», unterstreicht Barandun.

Oft würden allerdings die internen Erfahrungen und Kapazitäten einer Firma alleine nicht ausreichen, um sich diesen Fragen ausführlich stellen zu können. «Hier bietet sich eine Zusammenarbeit mit Hochschulen in jedem Fall an», sagt Barandun. «Gemeinsam lassen sich so Wege finden, um von Ideen zu neuen fertigen Produkten zu gelangen.» Bei den meisten Unternehmen im Maschinenbau ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Kunde an die Türe klopfen wird. Denn, so ist sich Gion Andrea Barandun ganz sicher: «Vor allem thermoplastische Matrix-Systeme mit Endlosfaserverstärkung sind auf dem Vormarsch. Weil sie verschiedene Vorteile mit sich bringen wie, dass sie sich mehrfach umformen lassen, kürzere Zykluszeiten aufweisen und sich auch gut zum Rezyklieren eignen, was eindeutig im Trend liegt.»

 

Übersicht:

Forum "Composites im Maschinenbau"

Dienstag, 22. Januar 2019, 10 bis 17 Uhr; Zürich

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