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CC OST

29. Oktober 2018

CCeV-Thementag fragt „Braucht man noch ein Werkzeug?"

Augsburg/Hohen Luckow. Mit der Frage „Braucht man noch ein Werkzeug?“ beschäftigte sich der Thementag der Arbeitsgruppen „Werkzeug- und Formenbau“ und „Additive Fertigung“ im Carbon Composites e.V. (CCeV). Getagt wurde Ende Oktober bei der BaltiCo GmbH und auf Schloss Hohen Luckow nahe Rostock. Für den CCeV war dies bislang die „nördlichste AG-Sitzung“ seiner Geschichte, so Dr. Thomas Heber, Geschäftsführer der CCeV-Abteilung CC Ost.

Der Workshop bei der Firma BaltiCo war auf 20 Personen begrenzt. Die Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft hatten es sich nicht nehmen lassen, teilweise bis aus Österreich an die Ostseeküste zu reisen.

Ein Grund hierfür: Die Anwendungen für Faserverbundwerkstoffe verlassen in zunehmendem Maß die Nische und werden als ernsthafte Alternative zu klassischen Bauteilentwürfen auf Basis traditioneller Werkstoffe akzeptiert. Damit geht jedoch einher, dass diese Anwendungen in unmittelbarem ökonomischen Wettbewerb zu alternativen technologischen Lösungen stehen.

Werkzeuge und Formen stellen in diesem Wettbewerb in der Regel ein spürbares Handicap dar. Um dieses Dilemma aufzulösen, müssen bei der Konzeption, Gestaltung und Fertigung zukünftiger Werkzeuge und Formen traditionelle Lösungspfade in Frage gestellt und ungewöhnliche Ansätze verfolgt werden. Der Thementag des CCeV sollte daher Anbieter und Nutzer von Werkzeugen und Formen, Forscher und Bauteilentwickler sowie Material- und Technologieexperten zusammenführen und dazu anregen, in einen offenen Denkprozess einzutreten.

Bereits zum dritten Mal trafen sich CCeV-Mitglieder unter dem Motto: „CCeV-Ideenschmiede ‒ Probleme kennen. Lösungen finden". Mitinitiator Dr. Thomas Heber von der Regionalabteilung CC Ost: „Die Teilnehmer stürzen sich - durch spielerische Anleitung und mit einfachen Hilfsmitteln - geradezu in intensive Gespräche. Sie sind tatsächlich nur schwer wieder voneinander zu trennen.“ Heber freut sich: „Nicht ein Teilnehmer hat die Veranstaltung vorzeitig verlassen und viele neue Ideen und Projekte wurden hier geboren.“

Angeregt wurde die kreative Runde von vier kurzen Impulsvorträgen. So stellte etwa Dr. Dirk Büchler, Geschäftsführer der Firma BaltiCo, sein hochinnovatives CFK-Stablegeverfahren vor, mit dem schon heute zahlreiche kosteneffiziente Anwendungen etwa im Bootsbau, im Bauwesen oder in der Windenergietechnik realisiert werden - und das tatsächlich weitestgehend ohne Werkzeuge, wie er auch beim anschließenden Firmenrundgang eindrucksvoll demonstrierte.

Der Workshop fand im wunderschönen Schloss Hohen Luckow unweit von BaltiCo statt, für die Initiatoren eine „perfekte Atmosphäre“. Workshopleiter Kai Steinbach von der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH und Leiter der CCeV AG Werkzeug- und Formenbau, stellte zum Abschluss fest: „Es ist erstaunlich, welche Dynamik entsteht, wenn man einfach nur die Kompetenzen der einzelnen Teilnehmer nebeneinanderlegt. Gemeinsam konnten wir so kreative Ideen entwickeln und viele werden sicher auch weiterverfolgt. Wir werden das Format auf jeden Fall ausbauen und unseren Mitgliedern in vielfältiger Form anbieten. “

Kooperationspartner der Veranstaltung waren der CFK Valley Stade e.V. sowie die Maritimen Netzwerke CMT e.V. und RIC MAZA e. V..  

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