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CC OST

08. Februar 2017

Erlebbare Innovationskraft beim Höhepunkt des BMBF-Innovationsforums „MultiForm – Werkzeugsystemplattform für Faserverbund-Mischbauweisen“ in Dresden

Am 26./27. Januar 2017 kamen aus dem Umfeld von CC Ost über 80 Vertreter regionaler KMU des Werkzeug- und Formenbaus, der Faserverbundtechnologien sowie der Wissenschaft in Dresden zusammen, um das Zukunftsfeld des Multi-Material-Designs und die daraus entstehenden Märkte für den Werkzeugbau zu beleuchten sowie Impulse für die regionale Wirtschaft zu geben. Die zweitägige Veranstaltung mit begleitendem Innovationsworkshop stellte den Höhepunkt des halbjährigen BMBF-Innovationsforums „MultiForm – Werkzeugsystemplattform für Faserverbund-Mischbauweisen“ dar.


Innovative Leichtbauweisen, wie etwa die Kombination von Faserverbund und metallischen Werkstoffen, spielen eine zentrale Rolle auf dem Weg zur klimafreundlichen Umgestaltung der Gesellschaft. Allerdings ist das sogenannte Multi-Material-Design in der Regel erst dann erfolgreich, wenn es gelingt, die unterschiedlichen Werkstoffkomponenten in einem wirtschaftlichen Fertigungsprozess zur resultierenden Leichtbaustruktur zu verarbeiten. D.h. anders als bei der klassischen Verarbeitung von nur einer oder wenigen Werkstoffkomponenten mit ähnlichen physikalischen Eigenschaften, besteht beim Multi-Material-Design die Herausforderung in der gleichzeitigen Verarbeitung von verschiedenen Werkstoffen in einem Werkzeug, welche aber teilweise sehr unterschiedliche oder oftmals auch konträre Anforderungen und Randbedingungen mit sich bringen. 

Das vom CC Ost, Regionalabteilung des Carbon Composites e.V. (CCeV), initiierte Innovationsforum „MultiForm – Werkzeugsystemplattform für Faserverbund­Mischbauweisen“ setzte daher mit dem übergreifenden Ziel an, gemeinsam mit den bereits jetzt in der Region ansässigen Technologieführern aus Industrie und Wissenschaft das regional vorhandene Potenzial zu erschließen. „Es ist uns ein wesentliches Anliegen, die regionalen Kompetenzen aus dem Faserverbund-Bereich mit denen des Werkzeug- und Formenbaus zusammenzubringen, um gemeinsam etwas voneinander zu lernen und vielleicht sogar das ein oder andere neue Geschäftsfeld durch gezielte Kooperationen zu entdecken.“, so Prof. Jens Ridzewski, Vorstandsvorsitzender des CC Ost, in seiner Eröffnungsrede.

Das richtige Werkzeug entscheidet

Ein wesentlicher Kern des Innovationsforums ist die Konzeption einer Plattform zur Bündelung der unternehmerischen und wissenschaftlichen Kompetenzen zur vernetzten Entwicklung komplexer, neuartiger Werkzeugsysteme. Die während des Projektes konzipierte „Werkzeugsystemplattform“ wurde von Kai Steinbach, Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH und Leiter der CCeV-Arbeitsgruppe „Werkzeug- und Formenbau“, vorgestellt, von den Teilnehmern intensiv im anschließenden Innovationsworkshop diskutiert und wird auch in Zukunft mit großem Interesse der Unternehmen unter Federführung von CC Ost weiterentwickelt.

Der von den Wissensarchitekten der TU Dresden moderierte Innovationsworkshop „Ideen für den Mittelstand – Durch Kooperation zum Wettbewerbsvorteil“ fand regen Anklang und führte zu einigen  Initialzündungen sowohl auf fachlicher  als auch auf Netzwerkebene, die vom CC Ost, seinen Mitgliedern und neuen Partnern weiterverfolgt werden. Eingeleitet wurde der Workshop durch die Vorstellung einer themenbezogenen Marktrecherche von Dr. Sebastian Ortmann, ICM e.V. Chemnitz, die das klare Marktpotential für die regionale Wirtschaft herausstellt.

Neben zahlreichen fachlichen Impulsen – wie etwa „SuperTooler – Generative Fertigung von Großwerkzeugen“ von der Leichtbau-Systemtechnologien KORROPOL GmbH  oder „Innovative Ansätze ohne Form und Werkzeug“ von Dr. Dirk Büchler, Geschäftsführer der BaltiCo GmbH – wurde das Forum durch eine Abendveranstaltung in der „Erlebniswelt Elektromobilität“  der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen abgerundet.

Weitere Infos unter: www.cc-ost.eu/innoforum.

Intensives „workshoppen“ anlässlich des Innovationsforums Dresden