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CC OST

30. März 2020

Composite mit Metallblechen per Laserschweißen gefügt

TU Dresden: Forschern der TU Dresden ist es in einem AiF-geförderten Projekt gelungen, Faserverbundstrukturen per Laserschweißen mit Metallblechen dauerhaft zu fügen. Auf zusätzliche Fügeelemente kann komplett verzichtet werden. Damit ermöglicht diese neuartige Technologie die Herstellung hybrider Strukturen mit einem industriell etablierten Fügeverfahren.

Hybride Bauweisen aus Metall und Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV) machen intelligenten Leichtbau erst möglich, da bereichsspezifisch Material- und Bauteileigenschaften eingestellt werden können. Wesentliche Voraussetzung dafür sind wirtschaftliche, beanspruchungs- und werkstoffgerechte Lösungen zum Fügen der Einzelkomponenten. Hierfür hat ein Team der Technischen Universität Dresden eine neuartige Technologie auf Basis des Laserschweißens für das Fügen von Hybridbauteilen entwickelt.

Der Entwicklungsansatz basiert auf hybriden Verstärkungstextilien, in die metallische Elemente textiltechnisch eingearbeitet sind. Diese bilden in der FKV-Komponente metallische Oberflächen aus, die für das schweißtechnische Fügen mit Metallblechen genutzt werden. Bisher wurde die Machbarkeit am Beispiel von Stahlblech und epoxydharzbasierten Verbunden gezeigt, doch die Technologie ist grundsätzlich auf verschiedenste Materialkombinationen übertragbar. Das Verfahren bietet das Potential, erhöhte Verbindungsfestigkeiten und ein gutmütiges Versagensverhalten zu erzielen. Außerdem sind die Forscher davon überzeugt, dass ihr Lösungsansatz eine seriengerechte Integration von FKV-Bauteilen in Metallkarosserien ermöglicht.


 

 Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Daniel Weck, TU Dresden, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik, Email: daniel.weck@tu-dresden.de

Acknowledgement:

Das IGF-Vorhaben (Nr. 18930 BR) der Forschungsvereinigungen Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT) und Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V. (EFB) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und –entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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