MAI 2.0

Koordinator

Annett Thieme (MAI Carbon)

Projektvolumen

3,0 million €

Laufzeit

01.02.2013 – 31.03.2017

Projektpartner
  • MAI Carbon Cluster Management GmbH
  • Avantgarde Labs GmbH
  • BMW AG
  • inno-focus businessconsulting gmbh

Virtuelles Clustermanagement

Spitzencluster sind in Zeiten steigenden Wettbewerbsdrucks, steigender Komplexität und sich beschleunigender Innovationszyklen unbestritten ein Erfolgsrezept und deshalb ein wesentliches Instrument zur Umsetzung der High-Tech Strategie des Bundes. Die Erfahrungen mit der ersten und zweiten Generation der Spitzencluster haben deutlich gemacht, dass die Qualität des Clustermanagements von der Clusterstrategie über die Clusterkultur bis zur Organisation und den Prozessen von elementarer Bedeutung für den Clustererfolg ist.

Ziel des Projektes ist es daher, den deutschen Spitzenclustern und allen voran dem Cluster MAI Carbon ein Kommunikations- und Kooperationsmedium an die Hand zu geben, welches Vernetzung auf der Ebene einzelner Individuen als dezentralen, parallelisierten und damit um ein vielfaches schnelleren Prozess fördert. Je besser die Personen im Cluster miteinander vernetzt sind, desto mehr Optionen für Kooperation, Wissenstransfer, Geschäftsbeziehungen und neue Ideen entstehen. Gleichzeitig ist die Vertraulichkeit und Vertrauenswürdigkeit einer jeder Information und die Steuerbarkeit für die Organisationen im Cluster zu sichern. Mit der Generation der „Digital Natives“ halten „Social Media“, „Open Innovation“, und „Crowdsourcing“ (Schwarmintelligenz) – kurz, das Internet der zweiten Generation – Einzug in die Forschungs- und Geschäftswelt. Ein Trend, der in dem geplanten Vorhaben MAI 2.0 genutzt werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen in dem Vorhaben das Potential des Web 2.0 für den Spitzencluster erschlossen und gleichzeitig die wettbewerblichen Interessen der Clusterpartner speziell im Bereich Know-how-Schutz gewahrt werden.


Der Spitzencluster kann sich mit der zu entwickelnden Plattform an die Spitze einer Veränderung der Arbeitswelt setzen und diese für sich nutzen. Er steigert damit nicht nur den Vernetzungsgrad und in Folge die Innovationskraft sowie die Geschwindigkeit im Technologietransfer, sondern erzielt zusätzlich eine hohe internationale Sichtbarkeit speziell bei Spitzentalenten auf der ganzen Welt.