MAI Skelett

Koordinator

Thomas Hogger

Projektvolumen

1,9 million €

Laufzeit

01.01.2014 – 31.03.2015

Projektpartner
  • BMW AG
  • P+Z Engineering GmbH
  • SGL Automotive Carbon Fibers GmbH & Co. KG
  • CirComp GmbH
  • Eckerle GmbH

„Skelettbauweise“ spart Gewicht

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) besitzen ein hohes Leichtbaupotenzial. So kann CFK im Vergleich zu anderen Werkstoffen, wie beispielsweise Metallen oder unverstärkten Kunststoffen, durch die eingearbeiteten Carbonfasern enorme Zugkräfte aufnehmen. Dabei sind die gewichtsspezifischen Vorteile von CFK am besten nutzbar, wenn die Carbonfasern im Matrixmaterial lastpfadgerecht ausgelegt sind, was eine belastungsgerechte Konstruktion des Werkstoffs voraussetzt. Im Automobilbau ist dies bis heute jedoch nur ansatzweise realisiert. Hier setzt das Vorhaben MAI Skelett an. Das Vorhaben zielt auf die Entwicklung eines neuen Fertigungsverfahrens zur Herstellung von CFK-Bauteilen in Skelettbauweise, wobei die neue Bauweise am Beispiel eines sogenannten Dachspriegels (Bauteil im Automobil) veranschaulicht werden soll. Dazu soll eine Prozesskette erarbeitet werden, die von der Konstruktion bis zur Bauteilherstellung reicht und auch eine kostengünstigere Produktion in der Großserie ermöglichen soll.

Abbildung: Skelettbauweise

Die in dem Vorhaben MAI Skelett zu erarbeitenden technologischen Lösungsansätze leisten einen essentiellen Beitrag für die zukünftige Bereitstellung von kostengünstigen thermoplastischen CFK-Produktionsprozessen und sind somit ein wesentlicher Bestandteil für die Zielsetzung des BMBF-Spitzenclusters MAI Carbon. Hierzu zählen die Reduktion von Produktionskosten und Zykluszeiten, die Materialkostenreduktion und der Aufbau von innovativen CFK-Fertigungstechnologien und -Prozessketten.