MAI CARBON

23. März 2017

Spitzencluster MAI Carbon treibt Internationalisierung voran Austausch mit den USA und Norwegen zum Thema Faserverbund

Im Februar hatte der Spitzencluster MAI Carbon durch sein Internationalisierungs-Projekt MAI iBIC die Gelegenheit an der  USA Roadshow im Rahmen der Transatlantischen Cluster Initiative teilzunehmen. Start war in Knoxville (Tennessee) im Headquarter des amerikanischen Clusters IACMI - der sich schwerpunktmäßig ebenfalls mit Faserverbund beschäftigt - mit einem Vortrag und anschließender Diskussionsrunde von MAI Carbon zu den bisherigen Ergebnissen sowie möglichen Kooperationen in der Zukunft. Firmenführungen gab es bei Local Motors sowie im Technikum des Oak Ridge National Laboratory. Der nächste Aufenthalt war Columbus (Ohio). Auch hier hielt Tjark von Reden, Gesamtleiter des Spitzenclusters, einen Vortrag und es wurde diskutiert, inwieweit MAI Carbon bzw. allgemein (amerikanische) Cluster Unternehmen in deren Business und Geschäftsanbahnung unterstützen können. Letzter Stopp war Detroit (Michigan). Hier wurde das LIFT (Lightweight Innovations for Tomorrow) und IACMI mit Schwerpunkt Automotive besucht. Den Abschluss der Reise stellte die Chicago Autoshow dar. Hier präsentierten sich u.a. auch die MAI Carbon Partner BMW, Daimler und Audi sehr prominent.

Insgesamt wurden vertiefend Einblicke in Projekte sowie Schwerpunkte (Compressed Gas Storage, Automotive und Windenergie) gewährt. IACMI hat eine Partnerstruktur mit über 160 Partnern. Auf der Reise wurden fünf Bundesstaaten in den USA besucht und mehr als 1200 km mit dem PKW zurückgelegt.

„Die AHK USA-Chicago organisiert die Transatlantische Clusterinitiative. Diese wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesregierung Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.“

Die Deutschen Teilnehmer der Reise kamen von folgenden Institutionen: U.S. Commercial Service: American Consulate General, TU Dresden (ILK), Leichtbau BW, GTAI, AHK Chicago und MAI Carbon.

Weiteres Treffen mit dem norwegischen Cluster GCE Node

MAI Carbon traf sich mit GCE Node, einem norwegischen Cluster, zum zweiten Mal in Augsburg. Bereits Ende November 2015 besuchte eine Delegation aus Norwegen MAI Carbon. Beim German-Norwegian Dialog im September 2016 in Berlin wurde vereinbart, dass man einen LoI unterzeichnen möchte. Dies wurde nun im März 2017 in Augsburg vollzogen. Damit ist der Grundstein für eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit, Austausch sowie Cross-Clustering gelegt. „Carbon
Composites hat im Offshore Bereich ein enormes Potential und bietet für MAI Carbon und dessen Partner eine ideale Möglichkeit einen Zugang zu einem ausländischen, höchst attraktiven Markt zu erhalten“, wie Sven Blanck, verantwortlich für das Thema Development, das Treffen zusammenfasst. Als krönenden Abschluss führte Denny Schüppel die begeisterten norwegischen Kollegen durch die Sonderausstellung „Harter Stoff – Carbon, das Material der Zukunft!“, die derzeit im TZA ausgestellt ist.